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motary


 

 

Gelebte Integration

 

Jenny - seit Jahren ein fixer Bestanteil der Gemeinde Steinfeld mit einem jährlichen Auftritt bei der Faschingsgilde. Jenny ist weder aufgesetzt oder ein Vorzeige Mensch - sondern ein Bestanteil des Alltags des Lebens. Hier ist nichts gekünstelt, ein lustiger junger Mensch der dazu gehört  - Spass hat und eben so ist wie er ist. An die üblichen Clichees wie Arm, Behindert denkt da niemand - weder die Jungen noch die Alten - es war ein Erlebnis dabei zu sein. 

 

 

Denn üblicherweise werden Menschen, die nicht der Norm entsprechen (was ist die Norm der Menschen?) in der Öffentlichkeit als Objekt für tränenreiches Spenden und Mitleid verwendet. Die nationale Bettelspendenaktion „Licht ins Dunkel“, wo die Frage entsteht, denkt hier niemand als Beispiel: Sicher, „Licht ins Dunkel“ ist wichtig und gut und der Auftritt von DI Barbara Sima ein Lichtblick, aber muss man mit extremen Behinderungen Quote machen? Muss man sie darstellen als Objekte, die nur Mitleid erregen, um die Brieftaschen zu lockern? Wie denken da die Angehörigen oder Verwandten, wenn sie  diese Präsentationen der Hilflosigkeit miterleben? Denkt hier niemand?

 

 

„Licht ins Dunkel“ ist eine großartige Initiative, sie bringt jedes Jahr Rekorde, Prominente zeigen Engagement solange die Kamera auf sie gerichtet ist - die Standard Aussage von Unternehmen, wenn ein Mensch sich and diese wendet ist - wir spenden ja sowieso für „Licht ins Dunkel“ - leider ist unser Budget erschöpft. Diese Aussagen sind gerade in kleinen Räumen, wo man früher direkt half zu einem Standard geworden, früher half man weil man sich kannte und musste - heute gibt es ein Argument um solches abzuwehren - eben jenes Erwähnte.

 

Die Spende als Ablass


Und somit ist es erledigt - Geld ändert nichts –Zuneigung, Verständnis ist alles.  Der Zufall, das in einer kleinen Gemeinde im oberen Drautal zu erleben war beeindruckend und kaum glaublich. Das sollte man studieren, den Leuten nahe bringen - ein fröhliches Wesen - liebenswert. Die selbstverständliche Integration, ohne Wenn und Aber - das Mädchen wird weder ober- noch unterschätzt. Ich würde gerne alle "Weisen," die für das Ministerium, die Landesregierungen usw. eine teuere Expertise fertigen mit zig Seiten anfertigen, welche von Klugheit strotzen, allerdigns wirkungslos sind, nach Steinfeld einladen - erleben lassen wie Integration ohne Wenn und Aber erlebt werden kann.

Sepp Baldrian


www.youtube.com/watch


Link zu Video der Faschingsveranstaltung


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