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Glücklicherweise waren nicht alle Beiträge zum an den Kopf Greifen.

 

POLITIK ALS GESCHÄFT UND UNFUG

Unter dem Leitspruch „Inklusiver Tourismus – Lust auf Mehr“ trafen am 27.09 11 im Casino Velden Vertreter von Wirtschaft, Politik und Vereinen unter der Organisation von "Tourism4all" zusammen, um Barrierefreiheit  als Vollendung der touristischen Servicekette zu diskutieren.



2 Erkenntnisse konnten aus dem  Tag gewonnen werden:

 


1. Barrierefreiheit ist kein besonderes Bedürfnis, sondern ein Mehr an Service und Komfort, was im Interesse der gesamten potentiellen Kunden liegt.

 

2. Wie immer wenn Politik und Realität zusammen kommen, hat man salbungsvolle Reden auf der einen Seite, die mit der Analyse der Probleme, oder besser, der Herausforderungen auf der anderen Seite nicht zusammenpassen. Wie immer auch der Lösungsansatz der Politik: nach dem Gerede schnell verschwinden, dann kann auch nichts passieren. (Die lobenswerte Ausnahme war hier Vize Bgm. von Villach, Wally Rettl.)

 

 

SHARED SPACE?
Zum Thema „An der Realität“ vorbei: ein Meisterstück war auch die Vorstellung des Projektes „Shared Space“, zu deutsch „geteilter Raum“ –  in welcher man weismachen wollte, dass ein Ersetzen der zugegeben manchmal verwirrenden Verkehrsschilder und Begrenzungen im Straßenverkehr – durch vollkommene Orientierungslosigkeit eine Lösung wäre. Wobei das Deckblatt der Präsentation mit wirr durcheinander stehenden Autos, Fußgängern und Radfahrern schon der beste Beweis gegen ein harmonisches Miteinander durch “shared Space“ war und für ein Nichterkennen der Präsentierenden, die dieses als repräsentativ ausgewählt hatten.

 


BLICK IN DIE ZUKUNFT: WHEELMAP.ORG
Ein an sich zukunftsweisendes Projekt  ist „wheelmap.org“,  welches ähnlich dem Konzept von Google Places arbeitet und auf einer virtuellen Landkarte Einrichtungen in mehreren Abstufungen nach Barrierefreiheit klassifiziert. Problematisch könnte nur die Erstellung dieser Bewertungen über „Crowd Sourcing“ sein, was bedeutet, dass ähnlich wie bei Wikipedia, jeder Nutzer beitragen kann. Dass bei einer normalerweise von Experten vorzunehmenden Beurteilung, wie dies bei Barrierefreiheit der Fall ist, wo auch handbreit hohe Kanten nicht übersehen werden dürfen, hier die Gefahr von äußerst unzuverlässigen Ergebnissen besteht, zeigte die von FH Schülern vorgenommene Erfassung von Klagenfurt, bei der  angeblich 800 barrierefreie WCs ausgemacht werden konnten…


LUST AUF "EIN BISSL MEHR" GEMACHT
Der guten Organisation und der pointierten Moderation war es aber zu danken, dass die Teilnehmer ohnehin nicht allzu langatmig und lobhudeln werden konnten - mit scharfen Fragen wurde nicht gespart und das "Verschwinden wenns ernst wird" der Politik kritisiert. Es liegt jetzt an den Teilnehmern, die Inputs mitzunehmen und  umzusetzen.

Selbstverständlich war auch MOTARY mit seinem Projekt des Comforttaxis vor Ort, Ceo Sepp Baldrian hielt einen Vortrag zum Thema "Komforttourismus - Ideen, Umsetzung, Nachhaltigkeit", und auch zahlreiche Partnerfirmen waren vertreten.




Das Comforttaxi zum Ausprobieren vor dem Casino Velden.



Der MOTARY Stand beim Marktplatz.


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