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ZIELSETZUNG UND ERGEBNISSE UNSERER PODIUMSDISKUSSIONEN


 
Unser Ziel ist es, bei öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen durch die Signalwirkung namhafter Manager/Innen und großer österreichischer Unternehmen, die in dieser Thematik bereits Engagement zeigen, eine fortschreitende Sensibilisierung, auch bei Klein- und Mittelunternehmen sowie in der Öffentlichkeit zu forcieren.
 
Entsprechend der Projektstrategie, über öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen mit prominenter Beteiligung eine möglichst breite Sensibilisierung für das Thema Gleichstellung zu erreichen, intensivieren wir die Wirkung der Veranstaltungen durch eine weitgreifende Nachbearbeitung im Dialog mit den Wirtschaftstreibenden unterschiedlicher Sparten und Branchen. Auch eine Zusammenarbeit mit der Politik ist Teil unseres Konzeptes. Dabei vernetzen wir alle sich ergebenden Kontakte und entwickeln verschiedene Projekte in den unterschiedlichsten Bereichen der Wirtschaft für die Zielgruppe.
 
 


Wille zur Veränderung


Das Projekt entstand aus dem Willen, dringend notwendige Veränderungen aktiv zu erreichen und vorhandene wirtschaftliche Kontakte forciert für diese Thematik zu nutzen. Die Plattform Motary, hat zum Ziel, die Zielgruppe "Menschen mit Bewegungseinschränkungen" mit der Wirtschaft zusammenzuführen: Einerseits als unbeworbene und nicht berücksichtigte Konsument/Innengruppe - immerhin sind ca. 10% der Österreicher/Innen direkt und dauernd betroffen, weitere 10% temporär, Tendenz durch vermehrte Freizeitunfälle und die älter werdende Gesamtpopulation steigend. Andererseits gilt unsere Zielgruppe nach wie vor als kritische Gruppe im Arbeitsprozess. In beiden Bereichen ist eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft extrem wichtig.
Bisher wurden im Rahmen des Projekts Motary Aktiv fünf Podiumsdiskussionen durchgeführt und im Zusammenhang damit tausende Personen aus den Bereichen Wirtschaft, Unternehmen, Verwaltung, Politik, Medien sowie Organisationen aus der Zielgruppe kontaktiert und ausführlich informiert.
 
 


Umdenken in der Wirtschaft


Die Podiumsdiskussionen als Hauptpfeiler der Projektaktivitäten stellen keineswegs singuläre Einzelveranstaltungen dar. Vielmehr ist es unser Ziel, diese Veranstaltungen als ersten Kontaktpunkt mit Unternehmen einzusetzen, um darauf aufbauend Veränderungen in der Wirtschaft zu erwirken. Unternehmer/Innen und Manager/Innen, die auf dem Podium zu diesen Themen Stellung beziehen, stehen auch konkreten Projekten wesentlich offener gegenüber.
 
-         Unsere Strategie, auf das Podium nach Möglichkeit hochrangige Vertreter/Innen von Interessensvertretungen aus der Privatwirtschaft (Wirtschaftskammer, Kaufmannschaft, etc.) zu gewinnen, hat sich zudem als erfolgreich herausgestellt, da durch diese Streuung die Reichweite extrem erhöht wird. Wie sich herausstellte, haben diese Teilnehmer/Innen das Thema aufgegriffen, um selbst Veranstaltungen in ihrem Wirkungsbereich zu organisieren.
 
-        Ähnliches gilt für regionale Politiker/Innen: In Fragen, die die Voraussetzung der Teilnahme bewegungseingeschränkter Menschen am Arbeitsleben und in der Gesellschaft darstellen (etwa des Abbaus von Barrieren, Erhöhung der öffentlichen Mobilität, etc.), liegen die meisten Möglichkeiten und Entscheidungen bei der Politik. Und auch hier spielt die Funktion der Meinungsmultiplikator/Innen eine wichtige Rolle.
 
-        Zusätzlich, zahlenmäßig als weitaus wichtigsten Faktor, haben wir im Lauf der Veranstaltungsplanung die Möglichkeit, zahlreiche Unternehmen zu kontaktieren und ins Publikum einzuladen. Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Kontakten.
 
 
 

 
 


Ziel: Konkrete Maßnahmen


Mit diesen Instrumenten ist es uns möglich, in Wirtschaft und Politik eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Als konkrete Ergebnisse der Podiumsdiskussionen sind zu nennen:
 
-         Sensibilisierung von Unternehmen aus der Wirtschaft
-         Entwicklung konkreter Projekte
-         Höhere Bereitschaft zur Einstellung behinderter Arbeitnehmer/Innen
-         Sensibilisierung der Politik
-         Öffentliche Aufmerksamkeit durch Berichterstattung
 
Darüber hinaus konnten wir auch das immer wieder auftretende Argument, dass ohnehin ausreichend für unsere Zielgruppe getan werde und Handlungsbedarf daher nicht gegeben sei, entkräften. Dieses, gerade im kommunalen Wohnbau von Architekt/Innen und Bauträger/Innen immer wieder eingeworfene Statement, wurde in den Diskussionen an konkreten Beispielen entschärft. Denn die gesetzlichen Normen werden tatsächlich nur teilweise umgesetzt. Wie sich durch unsere Kontakte zu Wüstenrot Österreich, insbesondere zu Frau Dr. Riess-Passer herausstellte, ist auch im Individualwohnbau die Situation nicht besser. Wüstenrot wird daher bei der Beratung von Kunden vermehrt auf die Thematik "Barrierefreiheit" aufmerksam machen.
                                                                                                                                                                                                                                                            
Auch das Thema des Kündigungsschutzes für beeinträchtigte Menschen ist immer wieder ein Thema bei den Diskussionen. Gerade hier stellte sich heraus, dass ein enormes Informationsmanko auf Seiten der Unternehmen besteht. Die beratenden Gremien, wie z.B. Wirtschaftskammer und Bundessozialamt haben diese Tatsache aufgegriffen und mit eigenen Veranstaltungen, bzw. vermehrter Beratung und genauerer Information für interessierte Wirtschaftsbetriebe darauf reagiert.
 
Die Tourismusbranche reagiert nur langsam auf die Bedürfnisse der Zielgruppe. Aber auch hier konnten wir erste Erfolge erzielen. Die Steiermark Tourismus GmbH. hat sofort nach unserer Veranstaltung in Graz ein eigenes Ressort eingerichtet und in Salzburg wird mit einer speziellen Umfrage eine genaue Erhebung der Bedürfnisse durchgeführt, um zielgenau reagieren zu können und die richtigen Maßnahmen zu setzen. Gerade im Tourismus stellt unsere Zielgruppe ein enormes wirtschaftliches Potential dar, da Menschen mit Einschränkungen selten alleine reisen. Laut Studien sind ungefähr 35% aller Reisenden von barrierefreien Angeboten abhängig.
 
 


Entwicklung von Projekten


Der Weg von einer konkreten Veranstaltung bis zu einem konkreten Projekt bedarf zahlreicher Arbeitsschritte. Mit laufenden Informationen seitens des Motary-Teams werden alle Kontakte aufrechterhalten. Unser Ziel ist die Durchführung von Projekten, die auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten sind. Dabei erfolgen folgende Schritte:
 
-        Bedarfsanalyse im jeweiligen Zuständigkeitsbereich des Unternehmens
-        Überprüfung der relevanten Faktoren (Barrierefreiheit, Erfüllung der Beschäftigungspflicht, Produktpalette des Unternehmens, etc.)
-        Entwicklung geeigneter Projekte zur Erhöhung der Barrierefreiheit
-         Vorstellung und Diskussion beim Unternehmen
-         Etablierung einer Projektgruppe beim Unternehmen
-         Beginn der konkreten Entwicklung und Umsetzungsstrategie (inklusive Detailkonzept, Produktentwicklung, Marketing, etc.)
 
Diese Schritte werden, in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens, in sehr unterschiedlichen Zeiten gesetzt.



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