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Rollstuhl-Fechten

 

Š by DFM Rudolf Wagner

 

Fechten im Rollstuhl erfordert neben guter körperlicher Verfassung die Fähigkeit, Bewegungsabläufe in kürzester Zeit zu koordinieren und verlangt weiters ein sicheres Auge und Nervenstärke. Fechten ist die Sportart, die den Sportler/Innen die Möglichkeit geben, sich mit den Partner/Innen direkt über den Klingenkontakt auseinander zusetzen. Es ist aber ebenso eine Sportart, die Gewähr bietet, auch im reifen Alter noch eine adäquate Leistung bringen zu können. Es ist ein Sport, der ein Leben lang Freude macht.

 

Der größte Teil der Rollstuhlfechter/Innen übt sein Training in einem Fechtverein für Nichtbehinderte aus. Neben sportlichen Vorteilen ist dies ein gutes Beispiel für eine Integration von Behinderten in normalen Sposrtvereinen.

 

 

Regeln des Rollstuhlfechtens:

 

Die Regeln des Rollstuhlfechtens sind analog denen des Fechtens Nichtbehinderter (F.I.E.-Regeln). Es wird mit Florett, Degen und Säbel gefochten. Bei Florett und Degen kann nur mit der Spitze, beim Säbel mit der ganzen Klinge ein Treffer gesetzt werden. Beim Degen zählt der Treffer, der zuerst gesetzt wurde (bei weniger als 1/25 Sekunde Unterschied gibt es einen "Doppeltreffer"). Bei Florett und Säbel gilt das sogenannte Angriffsrecht, d.h. diejenigen Fechter/Innen, die zuerst angreifen, können einen Punkt setzen. Die Gegner/Innen müssen erst abwehren ("parieren"), bevor sie selber punkten können.

 

 

Klassifizierung nach Behinderungsart und -grad:

 

Im Prinzip darf jede/r am Rollstuhlfechten teilnehmen, der/die durch eine dauerhafte Einschränkung Nachteile beim nichtbehinderten Fechten hat - also nicht nur Rollstuhlfahrer/Innen, sondern auch z.B. Amputierte oder Personen mit einer Knieversteifung.

 

 

Die Einteilung erfolgt in drei Kategorien, A, B und C:

 

Bei komplettem Querschnitt kann man die Einteilung leicht vornehmen:

 

Fechter/Innen der Klasse A besitzen noch vollständig intakte Rücken- und Bauchmuskulatur, meist sind sie noch in der Lage auf den Beinen zu stehen oder sogar zu laufen.

 

Fechter/Innen der Klasse B besitzen keine vollständige Rücken- und Bauchmuskulatur mehr, haben aber keine Einschränkungne im Bereich Arme und Hände.

 

Fechter/Innen der Klasse C haben auch keine vollständige Funktion von Armen und Händen aufzuweisen.

 

Bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie Paralympics wurde die Klasse C bisher nicht ausgefochten! Dies wird sich demnächst ändern.

 

Eine Klassifizierung von inkompletten Querschnitten, Amputierten etc. ist nicht so einfach wie oben beschrieben. Zur Einstufung wurde von einer Klassifizierungskommission ein Verfahren entwickelt, wonach durch fechtspezifische Funktionstests die Einteilung vorgenommen wird.

 

Akademie der Fechtkunst Österreichs

»OBSERVER« Haus

Lessinggasse 21

1020 Wien

Tel: +43 1 213 22 0

Fax: +43 1 213 22 200

Website: www.fechtmeister.org

 

Ansprechpartner: Dipl. FM Rudolf Wagner

Schippingerstraße 79,

8020 Graz

Tel: 0316/ 681374

 



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